automatisch fahrerlos fahrendes
Absicherungsfahrzeug
für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen

Projektübersicht

Nach kontinuierlicher Einführung der verschiedensten Assistenzsysteme in Kraftfahrzeugen ist das hoch- und vollautomatisierte Fahren der nächste bedeutsame Schritt in der technologischen Entwicklung der Kraftfahrzeugtechnik. Vor diesem Hintergrund entwickelt ein Zusammenschluss von acht Partnern aus Industrie, Forschung und Verwaltung im Rahmen des Projekts "aFAS" den Prototyp eines Absicherungsfahrzeugs, welches vollautomatisiert mobilen Baustellen des Straßenbetriebsdiensts (Wanderbaustellen) auf dem Seitenstreifen einer Autobahn folgt und gegen den fließenden Verkehr absichert. "aFAS" steht dabei für "automatisch fahrerlos fahrendes Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen".  Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt ca. 3,4 Mio. Euro geförderte und über vier Jahre laufende Projekt untersucht erstmalig die technische Machbarkeit eines fahrerlos und vollautomatisch fahrenden Fahrzeugs im Straßenverkehr.

Bewegliche Baustellen an Autobahnen stellen für das Baustellenpersonal ein hohes Risiko dar, denn es kommt immer wieder zu schwerwiegenden Auffahrunfällen auf das Fahrzeug, das im Zulauf auf die Baustelle als Absicherung eingesetzt wird. Im Fokus des Projekts „aFAS“ steht daher die Automatisierung eines Lkws mit Absperrtafel, der fahrerlos betrieben werden kann. Da kein Mitarbeiter an Bord sein muss, wird die Sicherheit für das Baustellenpersonal erhöht. Der Prototyp soll in Hessen auf dem Seitenstreifen von Autobahnen getestet werden.

Das Vorhaben stellt die Projektpartner aufgrund des fahrerlosen Betriebs vor große Herausforderungen: So sind besonders hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit des Fahrzeugs sowie an die Qualität der Fahrzeugtechnik zu erfüllen. Lenk- und Bremssystem, Sensorik, Umfeldwahrnehmung sowie steuernde Softwarekomponenten müssen strenge Kriterien für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erfüllen.

Für die Entwicklung des Fahrzeuges ist die weitgehende Verwendung von Serienkomponenten, sowohl für die reguläre Steuerung als auch für die Umsetzung funktionaler Sicherheitsaspekte vorgesehen. Zusätzlich wird eine Umgebungssensorik mit hohem Sicherheitslevel realisiert, zu der eine zuverlässige Objekt- und Fahrstreifenerkennung gehört, um Informationen zur Streckencharakteristik und der Verkehrssituation zu gewinnen. Flankiert wird die Sensorik durch die Übertragung relevanter Informationen zwischen Arbeitsfahrzeug (vorne) und Absicherungsfahrzeug (hinten) über eine drahtlose Verbindung.

In die Entwicklung fließen unmittelbar Know-how und Erfahrungen aus dem Straßenbetriebsdienst ein. Der Straßenbetriebsdienst als geschlossener Anwenderkreis sowie die in niedriger Geschwindigkeit durchgeführten Einsätze auf dem Seitenstreifen stellen ideale Bedingungen für die Erprobung eines fahrerlos automatisiert fahrenden Fahrzeugs dar. Spezielle Untersuchungen zum Verkehrsablauf sowie eine umfangreiche rechtliche Bewertung ergänzen das Vorhaben.

aFAS wird wichtige Erkenntnisse für mehr Sicherheit an beweglichen Baustellen und für die Weiterentwicklung vollautomatisierter Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr liefern.

Das Projekt startete bereits im August 2014; die Projektlaufzeit beträgt 4 Jahre.

Projektübersicht

Nach kontinuierlicher Einführung der verschiedensten Assistenzsysteme in Kraftfahrzeugen ist das hoch- und vollautomatisierte Fahren der nächste bedeutsame Schritt in der technologischen Entwicklung der Kraftfahrzeugtechnik. Vor diesem Hintergrund entwickelt ein Zusammenschluss von acht Partnern aus Industrie, Forschung und Verwaltung im Rahmen des Projekts "aFAS" den Prototyp eines Absicherungsfahrzeugs, welches vollautomatisiert mobilen Baustellen des Straßenbetriebsdiensts (Wanderbaustellen) auf dem Seitenstreifen einer Autobahn folgt und gegen den fließenden Verkehr absichert. "aFAS" steht dabei für "automatisch fahrerlos fahrendes Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen".  Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt ca. 3,4 Mio. Euro geförderte und über vier Jahre laufende Projekt untersucht erstmalig die technische Machbarkeit eines fahrerlos und vollautomatisch fahrenden Fahrzeugs im Straßenverkehr.

Bewegliche Baustellen an Autobahnen stellen für das Baustellenpersonal ein hohes Risiko dar, denn es kommt immer wieder zu schwerwiegenden Auffahrunfällen auf das Fahrzeug, das im Zulauf auf die Baustelle als Absicherung eingesetzt wird. Im Fokus des Projekts „aFAS“ steht daher die Automatisierung eines Lkws mit Absperrtafel, der fahrerlos betrieben werden kann. Da kein Mitarbeiter an Bord sein muss, wird die Sicherheit für das Baustellenpersonal erhöht. Der Prototyp soll in Hessen auf dem Seitenstreifen von Autobahnen getestet werden.

Das Vorhaben stellt die Projektpartner aufgrund des fahrerlosen Betriebs vor große Herausforderungen: So sind besonders hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit des Fahrzeugs sowie an die Qualität der Fahrzeugtechnik zu erfüllen. Lenk- und Bremssystem, Sensorik, Umfeldwahrnehmung sowie steuernde Softwarekomponenten müssen strenge Kriterien für sicherheitsrelevante Systeme in Kraftfahrzeugen erfüllen.

Für die Entwicklung des Fahrzeuges ist die weitgehende Verwendung von Serienkomponenten, sowohl für die reguläre Steuerung als auch für die Umsetzung funktionaler Sicherheitsaspekte vorgesehen. Zusätzlich wird eine Umgebungssensorik mit hohem Sicherheitslevel realisiert, zu der eine zuverlässige Objekt- und Fahrstreifenerkennung gehört, um Informationen zur Streckencharakteristik und der Verkehrssituation zu gewinnen. Flankiert wird die Sensorik durch die Übertragung relevanter Informationen zwischen Arbeitsfahrzeug (vorne) und Absicherungsfahrzeug (hinten) über eine drahtlose Verbindung.

In die Entwicklung fließen unmittelbar Know-how und Erfahrungen aus dem Straßenbetriebsdienst ein. Der Straßenbetriebsdienst als geschlossener Anwenderkreis sowie die in niedriger Geschwindigkeit durchgeführten Einsätze auf dem Seitenstreifen stellen ideale Bedingungen für die Erprobung eines fahrerlos automatisiert fahrenden Fahrzeugs dar. Spezielle Untersuchungen zum Verkehrsablauf sowie eine umfangreiche rechtliche Bewertung ergänzen das Vorhaben.

aFAS wird wichtige Erkenntnisse für mehr Sicherheit an beweglichen Baustellen und für die Weiterentwicklung vollautomatisierter Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr liefern.

Das Projekt startete bereits im August 2014; die Projektlaufzeit beträgt 4 Jahre.