automatisch fahrerlos fahrendes
Absicherungsfahrzeug
für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen

Rechtliche Rahmenbedingungen

Das Projekt „aFAS“ weicht von bisherigen Forschungsprojekten dadurch erheblich ab, dass das herkömmliche Bild von Fahrzeugführung grundlegend verändert wird. Im Gegensatz zu allen heute im Straßenverkehr befindlichen Fahrzeugen (auch solchen mit Fahrerassistenzsystemen) wird im Projekt „aFAS“ erstmalig ein technisches System die Fahrzeugführung übernehmen, das so zuverlässig ist, dass kein Fahrer für die Überwachung des Fahrzeugführungssystems mehr erforderlich ist.

Bislang beruhen alle in Deutschland stattfindenden Erprobungen von prototypischen, automatisierten Fahrfunktionen immerzu darauf, einen Fahrer (sog. „Safety-Driver“) als Rückfallebene zur Überwachung der automatisierten Steuerung des Fahrzeugs einzusetzen. Das fahrerlos automatisiert fahrende Absicherungsfahrzeug (AFA) soll im öffentlichen Straßenverkehr auf der Autobahn zur Absicherung von Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf dem Seitenstreifen  zum Einsatz kommen.

Zurzeit ist ein fahrerlos operierendes Fahrzeug – wie das fahrerlos automatisiert fahrende Absicherungsfahrzeug – nach dem geltenden deutschen Straßenverkehrsrecht nicht vorgesehen. Das gesamte Straßenverkehrsrecht basiert als Verhaltensrecht auf der Voraussetzung, dass ein menschlicher Fahrer das Fahrzeug in jeder Hinsicht beherrscht, d.h. steuert (Längs-/Querführung), überwacht sowie für dessen Betriebssicherheit sorgt (vgl. § 2 Abs. 1, S.1 StVG: „Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, […]“). Diese außergewöhnliche Ausgangssituation in rechtlicher Hinsicht aufzuarbeiten, ist ein Untersuchungsgegenstand im vorliegenden Projekt.

 

 

Rechtliche Rahmenbedingungen

Das Projekt „aFAS“ weicht von bisherigen Forschungsprojekten dadurch erheblich ab, dass das herkömmliche Bild von Fahrzeugführung grundlegend verändert wird. Im Gegensatz zu allen heute im Straßenverkehr befindlichen Fahrzeugen (auch solchen mit Fahrerassistenzsystemen) wird im Projekt „aFAS“ erstmalig ein technisches System die Fahrzeugführung übernehmen, das so zuverlässig ist, dass kein Fahrer für die Überwachung des Fahrzeugführungssystems mehr erforderlich ist.

Bislang beruhen alle in Deutschland stattfindenden Erprobungen von prototypischen, automatisierten Fahrfunktionen immerzu darauf, einen Fahrer (sog. „Safety-Driver“) als Rückfallebene zur Überwachung der automatisierten Steuerung des Fahrzeugs einzusetzen. Das fahrerlos automatisiert fahrende Absicherungsfahrzeug (AFA) soll im öffentlichen Straßenverkehr auf der Autobahn zur Absicherung von Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf dem Seitenstreifen  zum Einsatz kommen.

Zurzeit ist ein fahrerlos operierendes Fahrzeug – wie das fahrerlos automatisiert fahrende Absicherungsfahrzeug – nach dem geltenden deutschen Straßenverkehrsrecht nicht vorgesehen. Das gesamte Straßenverkehrsrecht basiert als Verhaltensrecht auf der Voraussetzung, dass ein menschlicher Fahrer das Fahrzeug in jeder Hinsicht beherrscht, d.h. steuert (Längs-/Querführung), überwacht sowie für dessen Betriebssicherheit sorgt (vgl. § 2 Abs. 1, S.1 StVG: „Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, […]“). Diese außergewöhnliche Ausgangssituation in rechtlicher Hinsicht aufzuarbeiten, ist ein Untersuchungsgegenstand im vorliegenden Projekt.